Feuerstern

 

Chris d´Lacey

Illustrationen von Helmut Dohle

Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis

Coppenrath, Juni 2008

512 Seiten, € 16,95

ab 10 Jahre

Feuerstern ist nun schon der 3. Teil dieser Reihe mit dem Thema Drachen. Zwar hat  mich dieser Band nicht so begeistert wie die vorherigen, doch ich finde immer noch, dass das Thema Drachen etwas Außergewöhnliches und Faszinierendes hat. Diese kleinen Tondrachen haben etwas Putziges an sich, mit ihrer Mimik, ihren Gesten und ihrem Aussehen. Die Beschreibungen dazu machen Chris D´Laceys Schreibstil aus und das Buch umso sympathischer. Noch ein Grund dafür, dass die Drachen so überzeugen, ist der wunderbare Humor des Autors, der aus viel Situationskomik besteht und die ganze Geschichte zu einem lustigen, zwar wenig anspruchsvollen, aber außergewöhnliches Kinderbuch macht. Mir hat auch gefallen, dass die Personen die erzählen, so oft wechseln. Manchmal erzählen sogar Tiere! Allerdings war mir dieser Band dann schon fast etwas zu fantasievoll, zum Teil auch, da sich Tatsachen herausstellen, die man vorher nie gedacht hätte und die etwas absurd sind. Teilweise erinnert Feuerstern auch an Tintenherz (Cornelia Funke), da sich, wie in der Tintenwelt, alles bewahrheitet, was David aufschreibt, wie bei Fenoglio, nur dass eine Zauberzunge es noch vorlesen musste. Außerdem fand ich, wie schon bei den vorigen Bänden, das Cover und die Innenillustrationen sehr schön, auch wenn ich mir die Drachen anders vorstellen. Das Buch hat zudem sehr viel Elemente, was es zum einen Teil interessant, zu anderen langwierig und langweilig macht, weil man unbedingt wissen will, wie´s weitergeht. Ich denke, ich werde die nächsten Bände schon noch lesen, weil mich die weitere Handlung interessiert, doch ich empfehle diese Geschichte in erster Linie 9-11 Jährigen.

Isabel, 14 Jahre

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