Zu Schnell

John Boyne

Übersetzt von Adelheid Zöfel

Fischer Schatzinsel, August 2012

112 Seiten, € 6,99

ab 12 Jahre

 

Danny kommt wie immer am Abend pünktlich nach Hause. Seine Mutter ist nicht da – und ein Zettel von ihr auch nicht. Ziemlich ungewöhnlich. Später kommt sein Vater von der Arbeit. Seine Mutter ist immer noch nicht da. Erst spät abends klingelt es an der Tür. Zwei Polizisten stehen mit Dannys Mutter davor. Sie berichten, dass sie einen kleinen Jungen angefahren hat. Es ist nicht ihre Schuld. Der Junge liegt aber im Koma. Dannys Mutter macht sich jedoch für den Unfall verantwortlich, ist total verstört und läuft wie in Trance rum. Ein paar Tage später passt ein Mädchen Danny ab. Sie heißt Sarah und sie ist die große Schwester von dem kleinen Jungen. Die beiden unterhalten sich und langsam kommt die Wahrheit über diesen Unfall ans Tageslicht.

Ein kurzes, spannendes und interessantes Buch über Mutproben, Schuld, querköpfige Erwachsene und Freundschaft. Ich empfehle es für Jugendliche ab 13 Jahren. Da es so kurz ist (112 Seiten) ist es auch für Leute, die nicht so gerne „dicke Schinken“ lesen geeignet.

Rixa, 14 Jahre

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen von Jugendlichen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.