Nashville

Nashville KLEIN

Antonia Michaelis

Oetinger, 30. Juli 2013

480 Seiten, € 17,95

Jugendliche und Erwachsene

 

 

 

Svenja will ihr neues Leben als Studentin in Tübingen anfangen. Doch in der neuen Wohnung findet sie in einem alten Schrank einen Jungen, der kopfübersteht. Da der Junge nicht sprechen will, nennt sie ihn wegen dem Aufdruck auf seinem Shirt Nashville. Doch wohin verschwindet Nashville nachts immer und was hat es mit seinen plötzlichen Panikattacken auf sich? Hängt es vielleicht mit den seltsamen Morden zusammen, die an Obdachlosen begangen werden? Während Svenja versucht, das Rätsel zu lösen, merkt sie nicht, dass sie sich dabei in große Gefahr begibt und der Mörder vielleicht näher ist als sie ahnt.

Auch wenn das Cover wunderschön gestaltet ist, kann dies nicht über den schleppenden Aufbau und Struktur dieses Buches hinwegtrösten. Es kommt keine richtige Spannung auf und die metapherreichen Sätze wie z.B: „Ja“ sagte Svenja  und wischte sich die weiße Mondfarbe aus den Haaren“ wirken übertrieben. Auch sind sowohl die beiden Hauptfiguren (Nashville und Svenja) als auch die Nebenfiguren nicht richtig greifbar und man kann sich nicht in sie hineinversetzen. Das Ende fand ich auch sehr enttäuschend, hier hätte man definitiv mehr rausholen können. Fazit: Auch wenn Antonia Michalis wirklich wunderbare Bücher wie z.B „Der Märchenerzähler“ schreiben kann, so kann mich dieses Buch definitiv nicht begeistern.

Johanna, 16 Jahre

 

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