Engelsnacht

Lauren Kate

übersetzt von Doreen Bär

cbt, August 2010

448 Seiten, € 17,99

Luce ist 17 und wird verdächtigt, ihren Freund Trevor umgebracht zu haben. Von ihren Eltern wird sie deshalb auf ein Internat für „schwer Erziehbare“ geschickt. Luce selbst weiß nicht sicher, ob sie schuldig ist, aber sie weiß, dass die Schatten Trevor getötet haben. Seit ihrer Kindheit wird sie immer wieder von ihnen heimgesucht und immer passiert etwas Schlimmes. Auf dem Internat lernt sie dann Daniel kennen, den sie schon mal gesehen zu haben glaubt. Er streitet dies ab, geht ihr aus dem Weg, hasst sie scheinbar, ist aber immer zur Stelle, wenn die Schatten, die nur Luce sehen kann, wieder kommen.

Die ganze Geschichte wird so lebhaft beschrieben, dass man so richtig in Luce’ Welt versinkt und ganz erstaunt ist, dass da keine Schatten sind, wenn man mal kurz aufhört zu lesen. Dazu trägt natürlich auch die Geschichte an sich bei, die so fantasievoll ist, dass ich mich gefragt habe, wo Lauren Kate sie hernimmt; immer wieder bringt sie etwas neues, überraschendes, dass die Spannung steigen lässt, bis ich in Versuchung geraten bin, das Ende doch zuerst zu lesen. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, weil sie alle ganz eigen sind, weil sie sehr genau beschrieben sind und, wie schon gesagt, sehr lebhaft. Wenn da nicht der Fantasy-Anteil wäre, könnte man ihnen so auf der Straße begegnen und würde sie erkennen. Mir hat außerdem noch sehr gut gefallen, dass auch realistische Anteile im Buch enthalten sind, die sehr gut mit dem Fantasyteilen kombiniert sind.

Mona, 15 Jahre

 

ab 13 Jahre

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