VIRALS – Tote können nicht mehr reden

Kathy Reichs

Übersetzt von Knut Krüger

cbj, März 2011

480 Seiten, €  18,99

ab 13 Jahre

 

Als Tory auf einer einsamen Insel die vergrabenen Knochen eine jungen Mädchens findet, ist sie fest entschlosssen, ihre Identität und Todesursachde herrauszufinden. Das erweist sich jedoch gefährlicher als gedacht, den Tory und ihre Freunde sind einem Mord auf die Schliche gekommen, der nie aufgeklärt wurde. Die Spuren des Verbrechens reichen bis in die Gegenwart, zu einem Labor in dem geheime Experimente an Tieren vorgenommen werden. Bei dem Versuch diese aus dem Labor zu befreien, infizieren sich auch Tory und ihre Freunde mit dem Virus und geraten in große Gefahr.

Eine sehr schöne, interessante Idee für ein Buch, über einen Virus zu schreiben, der Menschen körperlich verändert, was an vielen Stellen auch gut beschrieben wurde. Mir haben die Passagen, in denen die Wirkung des Virus beschrieben wurden, am besten gefallen. Ich konnte mich leider nicht mit den Figuren identifizieren, das Buch hat mich
trotz  toller Geschichte nicht mitgerissen. Die Charaktere waren so durchsichtig und kleinkariert, es gab nur die Guten oder die Bösen in Torys Welt oder die, die zuerst gut sind und dann böse werden; Grauzonen existieren in Torys Leben nicht. Weil ich die Figuren an sich nicht mochte, hat mich das Buch auch wenig interessiert, ich musste mich oft überwinden weiterzulesen.

Johanna, 16 Jahre

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