Tote Puppen

Edith Schreiber-Wicke

Planet Girl, August 2011

288 Seiten, € 9,95

ab 13 Jahre

 

Die 10-jährige Marie ist verschwunden. Die Tatverdächtigen: Ihr Vater und ihr Englisch-Lehrer. Ein schwieriger Fall für Privatdetektiv Paul und seine Tochter Paula, die sich auch erst in ihren neuen Rollen als Vater und Tochter zurecht finden müssen, Paula nach 16 Jahren gerade erst erfahren hat, dass Paul ihr Vater ist. Und als sie vergrabene Puppen finden, die einen Hinweis auf den Täter führen könnten, merken sie: Die Zeit wird knapp.

Der Thriller ist sehr spannend und mysteriös geschrieben. Ich fand es lustig, wie die Autorin beschrieben hat, wie sich Paul in seiner neuen Rolle als Vater einer 16-jährigen einfinden muss, von der er vorher nichts gehört hat. Allerdings findet man im Buch nicht heraus, warum, was ich sehr schade finde. Außerdem fand ich es toll von der Autorin, dass sie aus verschieden Sichtweisen geschrieben hat, wobei man immer denkt, das bei einer
der Sichtweisen der Täter dabei sein muss, am Ende dann aber vollkommen
überrascht wird. Der Autorin ist es überzeugend gelungen, den Stress und die Gefühle von Paula mit ihrem Freund sowie die Beziehung, die sie langsam zu ihrem Vater aufbaut, zu beschreiben. Ein spannender und empfehlenswerter Thriller mit nachvollziehbaren Charakteren.

Johanna, 14 Jahre

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen von Jugendlichen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.