Das ist also mein Leben

Stephen Chbosky

Aus dem Amerikanischen übersetzt von Oliver Plaschka

Heyne, September 2011

288 Seiten, € 12,99

ab 14 Jahre

 

 

Die Art, wie dieses Buch erzählt wird ist sehr interessant. Charlie schreibt einem Unbekannten Briefe, weil er der Meinung ist, dass das besser ist, als Tagebuch zu schreiben. Die Geschichte an sich ist eigentlich auch total schön, aber das Buch erzählt einfach zu weit drum rum. Von Anfang bis fast zum Ende ist es einfach nur langweilig. Charlie erlebt vielleicht eine nicht ganz normale Highschool-Zeit, in der es hoch und runter geht, mit Drogen und Alkohol. Man merkt auch, dass Charlie nicht ganz normal ist. Er ist überdurschnittlich gut, liest viel und scheint nie wirklich zu begreifen, was er da eigentlich macht. Außerdem weint er oft, was für einen Jungen in diesem Alter schon ziemlich ungewöhnlich ist. Erst zum Schluss erfährt er selbst und der Leser, was eigentlich mit ihm los ist. Und ich muss schon sagen: Es überrascht. Man glaubt schon gar nicht mehr, dass noch irgendetwas passiert. Und dann das. Im Nachhinein wird das Buch dann noch zu etwas Wunderschönem, Einzigartigen. Man hat plötzlich alles verstanden. Und Charlie auch. Er nimmt auf einmal teil am Leben. Das ist die ganze Geschichte und am Ende ist sie noch wunderschön. Man freut sich mit Charlie, der ja eigentlich die einzige Person aus dem Buch ist, die man kennenlernt.

Für alle die viel Durchhaltevermögen haben und sich gerne auf ein schönes Ende freuen!

Mona, 15 Jahre

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