Alles ohne Lena

 

Stefan Boonen

Übersetzt von Kristina Kreuzer

Oetinger Taschenbuch, Dezember 2011

123 Seiten, € 8,95

ab 12 Jahre

 

 

„Lena ist tot, sie kommt nie mehr zurück…“

Damit hat ihr kleiner Bruder Bas schwer zu kämpfen. Dieses Buch handelt von seiner Trauer und ist eines der Bücher, die ihre Leser tief berühren. Nicht weil es so kompliziert ist, sondern im Gegenteil, weil es so schlicht und einfach ist. Es erzählt nämlich einfach nur aus Bas` täglichen Leben nach Lenas Selbstmord, wie er versucht, es zu verstehen und zu begreifen, dass sie weg ist. Er kämpft außerdem mit der Angst, ihre Stimme, ihr Lachen … zu vergessen. Das hat mich besonders beeindruckt, weil Stefan Boonen es nicht in die Zeilen geschrieben hat, sondern dazwischen, so dass jeder es ein Stück weit selbst interpretieren kann. Am Anfang zeigt sich das noch nicht so deutlich, aber im Laufe des Buches lernt man Bas kennen und merkt, was los ist. Aus seiner Sicht lernt man dann auch Lena kennen und sucht irgendwann genauso wie Bas nach dem WARUM?? Das haben wir natürlich auch der wunderschönen Sprache zu verdanken, die eigentlich gar nicht so besonders ist, sondern ganz schlicht.

Ein wunderschönenes Buch, das auch niemanden durch zu viele Seiten überfordern sollte!!!

Mona, 15 Jahre

 

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