Emil Flinkefinger

 

Jürgen Banscherus

cbj, März 2012

107 Seiten, € 3,99

ab 10 Jahre

 

 

Der 11-jährige Emil ist eine Mathe-Niete –  aber dafür ein Ass in Sport, vor allem im Laufen. Sein Sportlehrer sagt, er habe Olympia-Beine. Mit acht Jahren bekommt Emil ein Kaninchen, das nach seinem Tod von Emils Vater auf den Restmüll geworfen wird. Darauf hin zieht Emils Mutter aus und nimmt statt ihn, seinen Klugscheißer-Bruder Matthias mit. Und als ob das alles nicht schon genug wäre, fällt Emil beim Laufen über eine Bananenschale. Ihm reicht es nun. Er packt ein paar Sachen und haut mit 190 € nach Berlin ab. Dort angekommen wird er von drei Kindern angerempelt, die sich als Taschendiebe entpuppen. Emil darf bei den drei fremden Kindern in einer heruntergekommenen Wohnung schlafen. Doch das hat seinen Preis.

Jürgen Banscherus hat einen positiv eigenen Schreibstil. Er schmückt die Sätze nicht all zu sehr aus und bringt alles gleich auf den Punkt. Obwohl ich gerne lese und auch dicke Bücher mag, gefiel mir dieser Stil sehr gut. Auch die Geschichte fand ich spannend geschrieben. Dieser Stil ist sicher für Kinder, die nicht so gerne lesen, sehr praktisch.

Ein tolles Buch, das mir sehr gefallen hat.

Tobias, 11 Jahre

Ein Interview mit dem Autor findet Ihr hier:

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