Wir beide, irgendwann

Jay Asher & Carolyn Mackler

Aus dem Amerikanischen von Knut Krüger

cbt, August 2012

400 Seiten, € 17,99

ab 12 Jahre

 

 

 

Im Mai 1996 bekommt Emma von ihrem Vater einen Computer geschenkt. Als sie von Josh eine CD-Rom mit AOL-Zugang bekommt, entdecken sie ihr zukünftiges Leben auf einer Seite, die eigentlich noch gar nicht existieren kann: Facebook. Während Emma nämlich unglücklich verheiratet ist, führt ihr Freund Josh ein Traumleben. Bald merken sie, dass die Entscheidungen, die sie in der Gegenwart treffen auch Auswirkungen auf ihre Zukunft haben und bei dem Versuch, in ihr zukünftiges Leben einzugreifen, setzen sie eine Kettenreaktion von Entscheidungen in Gang.

Die Geschichte ist originell, lustig und verständlich geschrieben. Ich musste bei der Idee schmunzeln, dass im Jahre 1996 zwei Teenager Facebook entdecken, das damals ja noch gar nicht existiert hat und wie sie bei der Entdeckung damit umgehen. Zum Beispiel ihre Überlegungen, dass sie vielleicht später einmal die Seite verwenden würden,  um zu schreiben, was sie gerade essen oder machen. Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte in zwei Sichtweisen geschrieben wurde und es war auch immer interessant, wie Josh und Emma versuchen, in ihr zukünftiges Leben einzugreifen, was  zu witzigen Situationen führt. Jedes Mal war ich wie die beiden gespannt, was ihre Entscheidungen in ihrem gegenwärtigen Leben in der Zukunft für Auswirkungen haben würden. Nur das offene Ende hat mir bei dieser Geschichte nicht gefallen.

Johanna, 15 Jahre

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