Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe (Band 1)

Lockwood Co - Die Seufzende Wendeltreppe von Jonathan Stroud

Jonathan Stroud

Übersetzt von Katharina Orgaß und Gerald Jung

cbj, September 2013

432 Seiten, € 18,99

ab 12 Jahre

 

 

Lockwood & Co ist einer der kleineren Geisterjäger-Agenturen, die sich um die Geisterplagen in Großbritannien kümmert. Denn schon seit Jahrzehnten werden die Bürger des Nachts von Geistern angefallen, die ihnen ihre Nächte zur Hölle machen. Als jedoch Lockwood, Lucy und George, die Mitglieder von Lockwood und Co, einen ihrer Aufträge verpatzen, steht die Agentur vor dem Ruin.  Doch dann erhalten sie einen rettenden Auftrag, der sie in eins der spukumwittertsten Landhäuser Großbritanniens bringt und dabei nichts weniger auf dem Spiel steht als ihr Leben.

Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen! Zwar bin ich was Geistergeschichten angeht nicht so erfahren, aber dieses Buch hat echt Lust auf mehr von diesem Genre gemacht. Erzählt wird die ganze Geschichte von der Hauptprotagonistin Lucy, die, nachdem sie schon in ihrem kleinen Heimatort als Geisterjägerin gearbeitet hat, nach London zieht um sich bei einer der großen Geisterjägeragenturen zu bewerben. Doch hat sie kein Glück und landet so bei der kleinen Lockwood & Co- Agentur, die zunächst nur aus dem charismatischen Lockwood (der auch gleichzeitig der Anführer des Trios ist) und dem belesenen George besteht. Dabei fand ich besonders die Streitgespräche zwischen Lucy und George witzig, denn George wird im Buch als ein nicht besonders ansehnlicher und ziemlicher nerviger Kerl dargestellt. Allerdings ist er fast ebenso schlagfertig wie Lucy und unterstützt oft das Trio mit seinen Recherchen. Lockwood dagegen ist ein Kerl mit einer ganz besonderen Ausstrahlung, der allerdings ein Geheimnis zu haben scheint. Doch zeichnet er sich durch eine großartige Führungsqualität aus und ist meistens derjenige, der immer alles im Griff hat und am ruhigsten bleibt wenn Gefahr droht. Am genialsten fand ich die Idee, Kinder als Spezialisten in dieser Geschichte einzusetzen, so dass hier ausnahmsweise mal die Kinder über die Erwachsenen gestellt werden, da diese als einzige die Gabe besitzen, Geister zu sehen. Über mangelnde Spannung kann man sich hier wirklich nicht beklagen, denn zusätzlich zu der Gruselatmosphäre kommt auch noch ein alter Kriminalfall hinzu, den die drei versuchen zu lösen. Ich kann abschließend nur noch sagen, dass ich die Fortsetzung kaum erwarten kann und gespannt bin, was Jonathan Stroud sich als nächstes für Lucy, Lockwood und George ausdenken wird.

Johanna, 16 Jahre

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