Love cuts

 

Mette Finderup

“Love cuts”

aus dem Dänischen übersetzt von Maike Dörries

Beltz & Gelberg, Juli 2010

256 Seiten, € 14,95

ab 14 Jahre

Love Cuts handelt von vielen verschiedenen Jugendlichen, deren Geschichten ineinander verzweigt sind. Dabei ist das Hauptthema immer Liebe. z.B.:

Anne trennt sich von ihrem Freund Sebastian, den sie kurze Zeit später sucht, weil sie einen besorgten Anruf von seiner Mutter erhält und sie Angst hat er könnte sich etwas antun. Auf der Suche nach ihm trifft sie den sympathischen Salem, währenddessen ist Salems kleine Schwester Nadia bei Mons Klint. Dort verliebt sich der schüchterne Mads unsterblich in Nadia…

Ich fand die Idee mit Verzweigen der Geschichten sehr gut (und geschickt,denn das machte es nahezu unmöglich das Lesen aufzuhören,weil man unbedingt wissen möchte we die Geschichte weitergeht), allerdings hatte ich bei den Anfängen der Kapitel(dort stehen die Namen der Leute von denen das Kapitel handelt) große Probleme mich wieder in der Geschichte, der jeweiligen Leute, zurechtzufinden. Zum Glück stehen auf der ersten Seite die Personen von denen das Buch handelt und mit wem sie vor dem Beginn der Geschichten etwas zu tun hatten. Was ich gut fand war die Karte auf der letzten Seite, die aber leider etwas versteckt war, weshalb ich sie erst entdeckte als ich die Hälfte des Buches schon gelesen hatte. Das Geschehen spielt in der heutigen Zeit und scheint sehr realistisch.

Lilli , 13 Jahre

Love Cuts – Eine Ansammlung schöner Geschichten mit Thema Liebe in Dänemark, aber ohne jeglichen Zusammenhang, habe ich am Anfang gedacht. Deshalb fand ich es dann sehr schön, dass die Geschichten alle am Ende zusammengeflossen sind zu einem großen Ganzen. Jede dieser Geschichten, von denen sich manche über mehrere Kapitel ausdehnen, ist etwas Besonderes. Es sind schöne, stürmische, gefühlvolle, offen und leicht erzählte Ausschnitte aus dem Leben junger Leute, die alle ungefähr im gleichen Alter sind. Obwohl die Geschichten oft abwechselten, konnte ich mich immer super einfinden, auch dank des kleinen Personenregisters vorne im Buch und der Dänemark –Karte. Allerdings hat es mich ein wenig gestört, dass manche Geschichten so abrupt aufhörten und dann gar nicht mehr erwähnt wurden. Trotzdem ist es alles in allem ein schönes Buch, das ich allen ab 13 Jahren sehr empfehlen kann.

Isabel, 14 Jahre

Dieser Beitrag wurde unter Rezensionen von Jugendlichen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.