Oksa Pollock – Die Entschwundenen

Anne Plichota und Cendrine Wolf

Oetinger, August 2011

560 Seiten, € 18,95

ab 10 Jahre

 

 

Kaum hat sich Oksa von der Vorstellung erholt, dass sie die Thronfolgerin des magischen Reiches Edefia ist, wird ihr bester Freund Gus von einem Gemälde eingesogen und sitzt nun in ihm fest. Für Oksa ist natürlich sofort klar, dass sie ihren Freund helfen muss und macht sich mit Hilfe ihrer Freunde auf den Weg, Gus zu befreien. Wird ihr dieses Vorhaben gelingen und wird sie sich über ihre Gefühle für Gus und dem geheimnisvollen Tugdual klar werden?

Das Buch war wie der erste Band für mich ein spannender Lesegenuss. Die beiden Autorinnen ist es wieder gelungen, eine durchstrukturierte, fesselnde Geschichte zu schreiben, ohne das irgendeine Situation übertrieben dargestellt wird. In diesem Band werden auch mehr die Gefühle von Oksa deutlicher hervorgehoben, weil sie sich nicht sicher ist, was sie für ihren besten Freund Gus und den geheimnisvollen Tugdual empfindet. Die Aufgaben, die Oksa und ihre Freunde dann im Gemälde bewältigen müssen sind sehr ausführlich und spannend beschrieben worden. Gelungen fand ich auch, dass einige ernste und auch verzweifelte Situationen in dem Buch mit Witzen aufgelockert  und wieder Geheimnisse aufgedeckt wurden. Außerdem gefiel mir, dass die Geschichte  aus verschieden Sichtweisen erzählt wurden, so das man wusste, was sich innerhalb und außerhalb des Gemäldes abspielte. Allerdings empfehle ich bei dieser zweiten Band den ersten vorher zu lesen, weil man sonst nicht Einzelnes und somit die Geschichte nicht versteht.

Johanna, 14 Jahre

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