Gallagher Girls – Mädchen sind die besseren Spione (Band 2)

Mädchen bessere Spione KLEIN

Ally Carter

Aus dem Amerikanischen von Gerda Bean

Planet Girl, Juli 2013

256 Seiten, € 12,95

ab 12 Jahre

 

 

Eigentlich hatte Cammie nach den turbulenten Ereignissen und ihrer Trennung von ihrem ersten Freund Josh im letzten Jahr vorgehabt, sich wieder an die Regeln zu halten, doch dann passiert etwas, das ihren Vorsatz ins Wanken bringen lässt. Denn ihre Mutter und ihr Geheimoperationslehrer Mr. Solomon scheinen irgendetwas zu verheimlichen. Zudem bekommt die Gallagher-Akademie ganz außergewöhnlichen Besuch: Eine Horde von Top-Jungs Spionen, die nun gemeinsam mit den Mädchen am Unterricht teilnehmen sollen und die Gefühle der Mädels mächtig durcheinander wirbeln. Als sich merkwürdige Vorkommnisse in der Schule häufen, gerät außergerechnet der gut aussehende Top-Spion Zach, für den sich Cammie zu interessieren scheint, unter Verdacht.

Wer den ersten Band gemocht hat, wird den zweiten lieben. Denn Cammie präsentiert sich noch witziger und unsicherer gegenüber Jungs als bisher. Man amüsiert sich als Leserin immer wieder über ihr Verhalten, denn obwohl sie sich außerhalb immer sehr selbstbewusst gibt, ist sie innen drin total verwirrt und muss sich mehr als einmal die Frage stellen, ob der Junge (in dem Fall der attraktive Top-Spion Zach) sich für sie zu interessiert oder nicht. Zum Glück gibt es da noch ihre besten Freundinnen Bex, Liz und Macey (die alle einen ganz eigenen coolen Charakter besitzen), die ihr beim Thema Jungs oft zur Seite stehen. Worüber ich auch noch schmunzeln musste, war das Verhalten der anderen Mädchen in der Gallagher Akademie, als sie auf einmal mit den Jungs quasi  auf einen Haufen zusammengeworfen werden. Denn auch wenn sie in 13 verschiedenen Sprachen sprechen können und wissen, wie man eine Geheimmission durchführt, so ist das Thema Jungs echtes Neuland für sie. Ziemlich in den Hintergrund gerückt wird dabei aber immer der mysteriöse Tod von Cammies Vater. Denn in diesem Buch wird sehr deutlich betont, dass Cammie zwar weiß, dass ihr Vater tot ist, aber nicht was die Umstände waren. Auch von ihrer Mutter erhält sie keine Information darüber und ich hatte am Ende des Buches das Gefühl, das sich Cammie, angeregt durch ein Gespräch mit Zach, diesem Thema nun näher widmen wird. Ansonsten aber ein rundum leicht zu lesendes, unterhaltsames Buch mit allem, was ein Mädchen-Spioninnen-Buch braucht: Spannung, Witz und eine gehörige Portion Herzklopfen. 😉

Johanna, 16 Jahre

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