Auf der Leipziger Buchmesse mit der Buchhandlung Backhaus aus Aachen

Zum dritten Mal hat Martin Schwoll, Geschäftsführer der Buchhandlung Backhaus in Aachen, eine Lesereise zur Leipziger Buchmesse organisiert. Da die Frankfurter Buchmesse normalerweise “meine” Fachmesse ist, wollte ich nach mehr als fünf Jahren doch noch einmal nach Leipzig. Dieser Entschluss war ziemlich spontan, trotzdem hatte ich großes Glück und einen letzten Platz bzw. ein Zimmer bekommen.

Also ging es am Freitag, 14.03.14 um 6:30 Uhr mit 39 anderen freundlichen und immer pünktlichen (!!!) Bücherliebhabern ab Backhaus, Jakobstraße mit einem komfortablen Reisebus Richtung Leipzig. Auch wenn Martin Schwoll immer wieder betont, dass er Reiseverkehrskaufmann nicht gelernt hat, gemerkt hat man das in keiner Weise. Unterstützt von Backhaus-Buchhändler Thomas gab es eine liebevolle Betreuung und Erfüllung jeden Wunsches wurde auf dieser Reise. Bei der Verpflegung an Bord fehlte es auf der Hin- und Rückfahrt an Nichts: Es gab ein leckeres Frühstück mit reichhaltig belegten Brötchen, Kaffee, Tee, Kaltgetränke, Obst, Gebäck am Nachmittag inbegriffen. Auf der Rückfahrt wurde der Abschluss der kurzweiligen und schönen Reise mit Rot- oder Weißwein würdig gefeiert. Das Hotel (Merseburger Hof) war TOP, wie auch die Organisation vor Ort: Abends gab es die Möglichkeit eines (organisierten) gemeinsamen Abendessens; wer wollte, konnte auch autark sein. Im Anschluss konnten vorher gebuchte Lesungen in der Stadt besucht werden. Am Samstag Vormittag wurde vor dem Messebesuch eine Stadtführung angeboten,  mit literarischem oder architektonischem Schwerpunkt. Leipzig ist eine wunderschöne, quirlige und aufstrebende Stadt, die ich mir auf jeden Fall und ohne Buchmesse einmal intensiver anschauen werde. Der Sonntag galt nach dem Frühstück ab 10:30 Uhr ganz der Buchmesse, bevor es um 15:00 Uhr wieder Richtung Aachen ging.

Und wie war die Leipziger Buchmesse? Nun, am Samstag voll, voller am vollsten. Teilweise gab es an diesem Tag kein Durchkommen zwischen den Hallen und über die Ansagen der Security “Bitte nicht stehenbleiben” durfte man nicht nachdenklich werden. Doch über allem Gedränge und Geschubse lag stets eine sehr entspannte, gelassene und freundliche Atmosphäre, was ich bewundernswert fand und von der Frankfurter Buchmesse so nicht kenne. (Auch wenn es während der Fachbesuchertage dort nicht so bombastisch voll  ist.) Sonntag entzerrte sich das Gedränge deutlich. Für Autorenbegegnungen und Lesungen ist Leipzig wunderbar. Nirgendwo sonst trifft man so viele Schriftsteller und kann so zahlreiche unterschiedliche Veranstaltungen besuchen. Für alle Literaturliebhaber also ein MUSS!

Fazit:

Wer schon immer mal auf die Leipziger Buchmesse wollte, der sollte, trotz aller Fülle, das vielfältige, bunte Treiben zwischen Buch und Deckel auf der Messe und in der ganzen Stadt erleben. Und unbedingt sollte er dieses Erlebnis mit dem Team Backhaus unter der Organisationsleitung von Martin Schwoll machen! 🙂

Ich freue mich schon jetzt auf die Nachbesprechung, Vor- und Zwischenbesprechungen in der Buchhandlung Backhaus! 🙂

Sabine Hoß

Und hier noch ein paar Eindrücke von der Messe:

Buntes Treiben in der Haupthalle der Messe (Foto (c) Sabine Hoß))

Buntes Treiben in der Haupthalle der Messe
(Foto (c) Sabine Hoß))

 

Leipziger Buchmesse 2014 Treiben in der Haupthalle (Foto (c) Sabine Hoß)

Leipziger Buchmesse 2014
Treiben in der Haupthalle
(Foto (c) Sabine Hoß)

 

Leipziger Buchmesse 2014 Treiben in der Haupthalle (Foto (c) Sabine Hoß)

Leipziger Buchmesse 2014
Treiben in der Haupthalle
(Foto (c) Sabine Hoß)

 

Ingrid Noll im Interview auf dem blauen Sofa (Foto (c) Sabine Hoß)

Ingrid Noll im Interview auf dem blauen Sofa
(Foto (c) Sabine Hoß)

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