Geborgen. In unendlicher Weite (Band 3)

Geborgen. In unendlicher Weite

Veronica Rossi

Aus dem Amerikanischen von Franca Fritz und Heinrich Koop

Oetinger, Mai 2014

400 Seiten, € 17,95

ab 14 Jahre

 

Aria und Perry machen sich gemeinsam mit einigen Gefährten auf, Cinder aus der Gewalt von dem Kriegsherrn Sable und Reveries Oberbefehlshaber Hess zu befreien. Denn nur er ist in der Lage, den Ätherstrom so lange zu öffnen, bis Perry’s Dorf in die „Blaue Stille“ gelangen kann, die die einzige Rettung vor ihrer Vernichtung ist. Doch ihre Mission scheitert und sie werden zu Gefangenen. Ihr einziger Ausweg: Ein Geschäft mit Sable und Hess…

Was mir bei diesem Teil besonders auffällt ist die Reife, mit denen die beiden Hauptcharaktere Aria und Perry an die Situationen und ihre Aufgaben herangehen. Man hat während der letzten beiden Bände deutlich gemerkt, dass und wie sie sich verändern, was sich im dritten Band positiv auf ihre Handlungen auswirkt. Zudem behandelt der dritte Band wichtige Themen, z.B. ob man trotz aller Unterschiede bereit ist, einen Neuanfang zu starten. Während des ganzen Buches spielt dabei auch Vertrauen eine ganz wichtige Rolle, denn oft genug fragt man sich als Leser, ob es Soren (Hess Sohn), der sich dem Befreiungs-Komitee für Cinder anschließt, da er über hilfreiche Fähigkeiten verfügt, wirklich ernst meint mit seinem Überlauf oder ob er doch eher doppeltes Spiel treibt. Ein ganz großes Konfliktfeld gibt es in diesem Buch zwischen Perry und seinem besten Freund Roar, denn beide haben große Schwierigkeiten mit dem Tod von Perry’s Schwester Liv umzugehen, was auch zu spannungsgeladenen Situationen führt, in denen man das Gefühl hat, dass sie beide gleich aufeinander einprügeln werden. Somit ist auch das Thema Verlust in die Geschichte mit eingewebt und wie man auf verschiedene Weise damit umgehen kann. Doch auch bei Aria tut sich einiges; vor allem, als sie endlich ihren Vater kennenlernt und davon komplett überrumpelt ist, als sie feststellt, wer er ist. Somit haben beide Figuren, Perry und Aria, ihre ganz eigenen Päckchen während der Geschichte zu tragen, was bei den beiden oft zu Beziehungsproblemen führt, da Perry sich Aria gegenüber nicht gut öffnen kann.

Insgesamt ist der dritte Band ein großartiger Abschluss, der noch einmal alle wichtigen Sachen zusammenbringt, die die Trilogie ausmachen.

Johanna, 17 Jahre

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